Geschichtsunterricht zum Anfassen

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An den regenreichen Winterwochenenden wollen wir nicht so wirklich draußen sein. Aber nur daheim bleiben wollen wir auch nicht, denn die Männer in der Familie brauchen Ihren Auslauf.

Also machen wir die Museen unsicher. Dieses mal ist das Alte Schloss in Stuttgart an der Reihe. Das alte Bauwerk ist ein sehr großes Museum für Kulturgeschichte. Klingt erst mal langweilig… ist es aber nicht zwingend.

Da der Bau so riesig ist, ist es zumindest mit Kindern schlichtweg unmöglich alle Ausstellungen an einem Tag zu sehen. Für heute entscheiden wir uns für:

LegendäreMeisterWerke Kulturgeschichte(n) aus Württemberg.

Auf dem chronologischen Rundgang durch sieben Epochen und über 80.000 Jahre Kulturgeschichte(n) warten einzigartige Begegnungen… heißt es im Klappentext zur Ausstellung.

Klingt toll, aber nichtssagend. Wir verraten Euch was dahinter steckt.

 

Zunächst mal zahlen unsere Jungs keinen Eintritt, schon mal ein guter Start.??

Gleich nach dem wir aus dem Fahrstuhl kommen erwartet uns eine riesige Leinwand mit tollen Szenen von Baden-Württemberg von oben. Wir sind alle super fasziniert und fühlen uns bissle wie bei einem Hubschrauber-Rundflug.

Danach geht es eine lange Galerie entlang und zeigt ausgewählte Highlights von baden-württembergischen Landschaften und Städten… wer sich etwas auskennt wird vieles wieder erkennen.

 

Und dann beginnt die Zeitreise… es geht los mit der Steinzeit.

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Zwischen den ganzen Schaukästen und Beschriftungen müssen wir uns zunächst etwas orientieren.

 

Doch schnell finden wir heraus, dass es überall den Kinder-Guide gibt.

Der Kinder-Guide markiert die für Kinder interessanten Ausstellungsstücke und enthält jeweils kindgerechte Beschreibungen. Diese sind mit dem Bild des Kinder-Guide (ein Kind) besonders gekennzeichnet. Damit fällt es uns leicht die wirklich interessanten Dinge zu finden. Das erste ist ein Mammut im verkleinerten Maßstab ?

 

Weiter geht es mit echten Tierfellen, wie sie in der Steinzeit getragen wurden. Das coole ist, wir dürfen die Felle auch anfassen. ???

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Besonderen Eindruck machen auch immer Dioramas. Sie sind wie Wimmelbilder in 3D zum drin versinken und kleine Details entdecken. Die Kinder sind super begeistert von der Steinzeit-Szenerie und haben fragen zu jeder einzelnen Figur. ? ? ??

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Ein echter Steinzeitmensch muss natürlich auch auf die Jagd gehen. Für Kinder gibt es dafür die virtuelle Jagd mit Pfeil und Bogen. Mit richtig viel Kraft wird der Bogen nach hinten gezogen. Teamarbeit ist hier gefragt ???? ???

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Allerdings geht es nicht um das Jagen. Die Steinzeitmenschen haben auch schon Häuser gebaut. Wichtige Werkzeuge und Materialien waren Steine, Knochen, Holz und Stroh auch alles zum anfassen.

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Unter anderem lernen wir, dass Eichenholz bereits in der Steinzeit wertvoll war…

 

Nach der Steinzeit kommt die Bronzezeit mit den Kelten. Hier gibt es dann Schmuck und Waffen aus Bronze zu sehen, genauso wie Tonkrüge und dergleichen. Zum anfassen gibt es bei den Kelten nicht ganz so viel wie der in der Steinzeit, daher gehen wir gleich weiter zu den Römern.

 

Bei den Römern wird es noch mal richtig cool. Wir nehmen Teil an der virtuellen Unterhaltung zweier römischer Soldaten die mit uns durch die Lande marschieren und machen ein cooles Gottheiten-Rate-Spiel.

Danach wollen wir unbedingt die römischen Soldaten-Helme testen.

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Und auch bei den Römern darf ein tolles 3D Diorama nicht fehlen.

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Nach den Römern geht es direkt ins Mittelalter. Allerdings ist dann ab hier deutlich weniger für Kinder geboten, weshalb wir dann unser Schritttempo beschleunigen. Ein weiterer Grund ist, dass wir schon deutlich über zwei Stunden im Museum sind und alle eine kleine Pause brauchen.

Wir machen uns auf den Weg zu Kaffee und Kuchen und freuen uns schon auf den nächsten Besuch in einem Museum.

 

 

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